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01.12.2012

Wichtige neue Normen zur Prüfung und Kalibrierung von Gaswarngeräten

Viele Faktoren sind bei Auswahl und Betrieb von Gaswarngeräten zu berücksichtigen. Eine gute Übersicht dazu liefert die DIN EN 60079-29-2 für Geräte zur Messung von explosiven Gasen/Dämpfen und Sauerstoff und die DIN EN 45544-4 für Geräte zur Messung toxischer Gase und Dämpfe. Diese Normen beschreiben zum Teil sehr detailliert typische Eigenschaften von Gasen und Dämpfen, die Eigenschaften der unterschiedlichen Messprinzipien sowie ihre Vor- und Nachteile. Außerdem werden die Ausbreitung von Gasen, die Anordnung von Messstellen und der Umgang mit tragbaren Geräten allgemein sowie die Themen Kalibrierung und Schulung im Umgang mit Gaswarngeräten behandelt.

Eine praktische Ergänzung dazu stellen die beiden Merkblätter T021 und T023 dar. Diese von der BG RCI (Arbeitskreis „Mess- und Warngeräte für gefährliche Gaskonzentrationen“, Fachausschuss „Chemie“ der deutschen Gesetzlichen Unfallversicherungen) erstellten Merkblätter stellen mittlerweile die Norm für den Umgang mit Gaswarngeräten dar. Bei Einhaltung dieser Vorgaben als „beste Praxis“ kann man als Arbeitgeber oder Unternehmer jeder Branche von einer sicheren Handhabung ausgehen. Die beiden Merkblätter wurden grundlegend in der Fassung vom 07/2009 und zuletzt 4/2012 überarbeitet.

Gaswarneinrichtungen für toxische Gase/Dämpfe und Sauerstoff

Für die Anwender von Gaswarngeräten sind insbesondere die Kapitel über die Wartung und die darin gelisteten Kontrollfristen für die Sicht-, Funktions-, Systemkontrolle sowie die Kontrolle der Aufzeichnungen interessant.
Für viele Nutzer noch unbekannt sind die in den Merkblättern genannten Fristen für die Funktionskontrolle und die Kalibrierung ihrer Gaswarngeräte. Tragbare Gaswarngeräte müssen demnach vor jeder Arbeitsschicht mit Prüfgas beaufschlagt werden, um die Anzeige und die Alarmfunktion zu überprüfen. Geräte mit einem Sensor für brennbare Gase müssen mindestens alle 4 Monate, Geräte mit einem Sensor für Sauerstoff oder toxische Gase mindestens alle 6 Monate kalibriert und gegebenenfalls justiert werden. Eine vollständige Übersicht der Kontrollfristen liefert die unten stehende Tabelle.

Die Einhaltung dieser Fristen ist nur möglich, wenn das entsprechende Prüfgas vorrätig ist und die zuständigen Mitarbeiter für diese Tätigkeiten ausreichend qualifiziert sind. Die Merkblätter unterscheiden dabei zwischen „unterwiesene Personen“, „qualifiziertes Fachpersonal“, „befähigte Personen“ und „Fachkundige“.
Das bisher übliche jährliche Einsenden der Geräte an den Hersteller ist daher nicht mehr ausreichend für den sicheren Umgang mit tragbaren Gaswarngeräten.

Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, sollte der Arbeitgeber/ Unternehmer zusätzlich zu den Geräten das entsprechende Prüfgas bereitstellen und die erforderliche Qualifizierung der Mitarbeiter gewährleisten.

T021 und T023
Ganz einfach geht dies mit unseren automatischen Prüf- und Kalibrierstationen für die verschiedenen angebotenen Gaswarngeräte. Diese können in der umfassendsten Ausführung fast alle geforderten Kontrollen selbst und automatisiert übernehmen, sodass die Anforderungen an die Qualifikation der Anwender auf die Unterweisung beschränkt bleiben können.

 

 

 

 

Für Gerätewarte bieten wir Schulungen zur „befähigten Person“ an. Aber auch wenn eine kleinere Lösung angestrebt wird, kann mit unseren Gaswarngeräten die Sicherheit der Mitarbeiter gemäß den Vorgaben mit geringem Aufwand gewährleistet werden. Fragen Sie uns.