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13.12.2012

Produktneuheiten bekannter Produkte

Neuer 30 Meter-Schlauch und Sulflurylfluoridröhrchen für Freimessungen mit dem Gastec System

Der neue 30 Meter-Schlauch erlaubt Messungen aus noch größerer Distanz

Für die Gastec Pumpen GV-100S und GV-110S (mit Zähler) ist bei Siegrist ein neuer Schlauch von 30 Metern Länge erhältlich. Bisher waren nur Fünf- und  Zehn-Meter-Schläuche verfügbar.

Messschläuche ermöglichen es, das Vorhandensein und die Konzentration bestimmter Gase per Fernmessung zu prüfen. Doch gerade Schiffe werden inzwischen mit immer größeren Abmessungen und somit immer größeren Volumina gefertigt. Daher sind für die Freimessung der tiefen Laderäume auch längere Messschläuche notwendig. Die neuen 30-Meter-Schläuche sind zudem so konstruiert, dass sie an der Verbindungsstelle zur Pumpe nicht abknicken können. Somit sind falsche Messergebnisse durch mangelhafte Luftzufuhr ausgeschlossen. Mit der optionalen absorptionsfreien Halterung ist auch die Verwendung von Doppelröhrchen möglich. Eine Auswahl von 15 Röhrchen aus dem Standardprogramm kann mit dem 30-Meter-Schlauch verwendet werden.Insgesamt stehen mehr als 300 verschiedene Gastec-Tubes für die Detektion von mehr als 400 Stoffen zur Verfügung. Die Röhrchen besitzen spezielle Reagenzien, die auf die zu messende Zielsubstanz feinstufig abgestimmt sind. Das Ergebnis: exakte Messwerte in kürzester Zeit. Gastec Pumpen zeichnen sich durch ihre Einfachheit, Präzision und Robustheit aus. Insbesondere die geringe Hubzahl pro Messung überzeugt unsere Kunden.

Container-Freimessung leicht gemacht – mit Sulfurylfluorid-Tubes von Gastec

Über den See- und Luftweg erreicht eine beachtliche Zahl von Importgütern die Bundesrepublik. In Deutschlands größtem Universalhafen Hamburg bspw. wurden im vergangenen Jahr im Containerumschlag insgesamt 9 Millionen TEU (20 Fuß-Standardcontainer) umgeschlagen. Viele dieser Container werden mit unterschiedlichen, teils sehr gesundheitsschädlichen Stoffen begast, um die darin befindliche Ware wie Nahrungs- und Futtermittel, Kleidung oder Hölzer vor Ungeziefer zu schützen und das Einschleppen von Schädlingen und Krankheitserregern zu verhindern. Während zur Begasung in der Vergangenheit auch Methylbromid verwendet wurde, ist dieses seit 1987 aufgrund seiner schädlichen Wirkung auf die Ozonschicht in den USA und Europa verboten. Inzwischen wird stattdessen Sulfurylfluorid eingesetzt.
Allerdings birgt auch dieses Gas bei längerem Kontakt die Gefahr ernster Gesundheitsschäden und kann – zusammen mit Luft – unter ungünstigen Bedingungen ein explosionsfähiges Gemisch bilden. Nur ausreichendes Lüften der Container kann diese Gefahren bannen. Da Container aus Kostengründen häufig aber nicht hinreichend gekennzeichnet sind – begaste Container gelten als Gefahrgut und müssen beim Transport strengere Auflagen erfüllen, die zu höheren Kosten führen – und Sulfurylfluorid geruch- und farblos ist, ist ein zuverlässiger Nachweis des Stoffes für Mitarbeiter in Häfen sowie bei Speditionen und Logistikunternehmen, Zollämtern oder Großimporteuren unverzichtbar.

Eine praktikable Lösung bietet die Leopold Siegrist GmbH mit den Gastec Sulfurylfluoridröhrchen an. Sie bestimmen mittels Vormessung und Pyrolyse den Sulfurylfluorid-Gehalt der Containerluft – ohne sich wie die Röhrchen anderer Anbieter  extrem zu erhitzen. Anschließend an die Messung können gegebenenfalls Lüftungsmaßnahen durchgeführt und so Gesundheitsgefahren beseitigt werden.
Zur komfortablen Belastungsmessung hat Siegrist zudem eine Halterung für Messgeräte und Pumpen entwickelt. Die speziell geformte Entnahmelanze kann zwischen den Gummi-Verschlusslippen in den geschlossenen Container eingebracht werden. Wahlweise lassen sich nun entweder die Prüfröhrchenhalterung und Gastec Pumpe oder ein Warngerät mittels Schlauadapter an die Entnahmelanze anschließen. Wer schon einmal eine Lanze durch die Gummilippen eines Containers geschoben hat, weiß diese komfortable Möglichkeit sicherlich zu schätzen.

Eine umfassende Lösung zur Freimessung von Containern ist der von Siegrist entwickelte Messkoffer SGS-14 K.

Er ermöglicht eine Überprüfung in vier Stufen: Prüfung auf Explosionsgefahr, Schnellüberprüfung mit Polytec I und IV (Gasgefahr nicht bekannt), qualitative und quantitative Einzelmessung mit ausgesuchten Präzisions-Gas-Prüfröhrchen von Gastec und Luftprobennahme zur späteren Analyse, Auswertung und Dokumentation im Labor.

Er garantiert praktische, sichere und umfangreiche Messungen, um den Anforderungen der Arbeitssicherheit, des Umweltschutzes und der Gefahrenabwehr gerecht zu werden.