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12.10.2015

Kohlenmonoxid: Einsatz von CO-Warngeräten im Rettungsdienst

Warnschwellen und empfohlene Verhaltensweisen für Einsatzkräfte

Die Gefahr von Kohlenmonoxid für Einsatzteams wird nach wie vor oft unterschätzt. Aus aktuellem Anlass und erneuter Zunahme von Vergiftungsfällen in den letzten Wochen, publizieren wir das Thema erneut: Kohlenstoffmonoxid (CO) gilt als 'silent killer', da es sinnlich nicht wahrgenommen werden kann. Beim Einatmen führt es zu unspezifischen Vergiftungserscheinungen (wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Aufmerksamkeitsminderung usw.), die fehlgedeutet werden können. Bei unerkannter CO-Intoxikation erhalten die betroffenen Personen keine notwendige Therapie oder Einsatzkräfte sind unnötigen Gesundheitsgefahren ausgesetzt.

Die DGUV hat aktuell das Infoblatt Nr. 07 zum Thema veröffentlicht: "Einsatz von Kohlenmonoxidwarngeräten bei Feuerwehren und Hilfsorganisationen". Nachfolgende Tabelle ist ein Auszug und zeigt Exposition und derzeit empfohlene Verhaltensweisen. Hier finden Sie das vollständige Infoblatt der DGUV als PDF.

 

Wichtiger Hinweis:
Die hier beschriebenen Empfehlungen dienen als Orientierung. Sie sind in die jeweils vorhandenen Alarm- und Einsatzstrukturen zu integrieren und stets an die örtlichen Verhältnisse anzupassen. Der Einsatz von CO-Warngeräten gemäß den beschriebenen Empfehlungen ermöglicht die Aufdeckung unerkannter CO-Intoxikationen und die risikoangepasste Warnung vor akuten Gefährdungen an der Einsatzstelle.



Derzeit gelten vier CO-Konzentrationen als relevant:

• 30 ppm - Aufmerksamkeitsschwelle
• 60 ppm - Gefährdungsschwelle
• 200 ppm - Rückzugsschwelle
• 500 ppm - Maßnahmen nur mit Atemschutz durchführen

 

 

CO-Warngeräte für sicheren Schutz der Einsatzkräfte
Diese Kohlenmonoxidwarngeräte haben sich bei Feuerwehren und Rettungsteams im Einsatz bewährt:
Protégé ZM mit ATEX-Zertifizierung
• Tango TX1 mit patentierter DualSense-Technologie

CO-Messgeräte mit mehreren Alarmstufen maximieren – bei sicherem Schutz der Einsatzkräfte – den Handlungsspielraum zur adäquaten Patientenversorgung im Rettungseinsatz.

Haben Sie Fragen?
Wir beraten Sie gerne.


Quellangaben:
DGUV Unfallkasse Baden-Württemberg - Fachbereich Feuerwehren, Brandschutz www.dguv.de/medien/inhalt/praevention/fachbereiche/fb-fhb/documents/infoblatt_07.pdf