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21.02.2014

Container-Freimessung leicht gemacht

Mit Sulfurylfluorid-Tubes von Gastec

Über den See- und Luftweg erreicht eine beachtliche Zahl von Importgütern die Bundesrepublik. In Deutschlands größtem Universalhafen Hamburg bspw. wurden im vergangenen Jahr im Containerumschlag insgesamt 9 Millionen TEU (20 Fuß-Standardcontainer) umgeschlagen. Viele dieser Container werden mit unterschiedlichen, teils sehr gesundheitsschädlichen Stoffen begast, um die darin befindliche Ware wie Nahrungs- und Futtermittel, Kleidung oder Hölzer vor Ungeziefer zu schützen und das Einschleppen von Schädlingen und Krankheitserregern zu verhindern.

Während zur Begasung in der Vergangenheit auch Methylbromid verwendet wurde, ist dieses seit 1987 aufgrund seiner schädlichen Wirkung auf die Ozonschicht in den USA und Europa verboten. Inzwischen wird stattdessen Sulfurylfluorid eingesetzt. Allerdings birgt auch dieses Gas bei längerem Kontakt die Gefahr ernster Gesundheitsschäden und kann – zusammen mit Luft – unter ungünstigen Bedingungen ein explosionsfähiges Gemisch bilden.

Nur ausreichendes Lüften der Container kann diese Gefahren bannen. Da Container aus Kostengründen häufig aber nicht hinreichend gekennzeichnet sind – begaste Container gelten als Gefahrgut und müssen beim Transport strengere Auflagen erfüllen, die zu höheren Kosten führen – und Sulfurylfluorid geruch- und farblos ist, ist ein zuverlässiger Nachweis des Stoffes für Mitarbeiter in Häfen sowie bei Speditionen und Logistikunternehmen, Zollämtern oder Großimporteuren unverzichtbar.

Eine praktikable Lösung bietet die Leopold Siegrist GmbH mit den Gastec Sulfurylfluoridröhrchen an. Diese bestimmen mittels Vormessung und Pyrolyse den Sulfurylfluorid-Gehalt der Containerluft – ohne sich, wie die Röhrchen anderer Anbieter, extrem zu erhitzen.

Anschließend an die Messung können gegebenenfalls Lüftungsmaßnahen durchgeführt und so Gesundheitsgefahren beseitigt werden.